Symptome der Hämochromatose


Das Anfangsstadium der Hämochromatose zeichnet sich durch kaum bemerkbare Symptome aus. Die Betroffenen wissen meistens nicht, dass sie erkrankt sind. Oft vergehen viele Jahren, bis Beschwerden auftreten und die Diagnose gestellt wird. Erste Symptome der Hämochromatose treten bei Männern in der Regel zwischen dem 30. und dem 50. Lebensjahr auf, bei Frauen meistens nach den Wechseljahren, da durch die Menstruation Blut und somit Eisen auf natürliche Weise ausgeschieden wird. Erste Anzeichen der Erkrankung sind andauernde Müdigkeit, unklare Oberbauchschmerzen und allenfalls Gelenkbeschwerden, vor allem in den Mittelhand-Fingergelenken des Zeige- und Mittelfingers (aber auch andere Gelenke können betroffen sein). Die zunehmende Eisenablagerung in der Leber führt zuerst zu einer Vermehrung des Bindegewebes in der Leber (=Leberfibrose) und kann dann allenfalls einen narbigen Umbau der Leber nach sich ziehen (=Leberzirrhose). Hautveränderungen, Hormonstörungen, Zuckerkrankheit und Herzprobleme sind eher selten und treten je nach Hämochromatosetyp häufiger auf. Übersicht der berichteten Beschwerden:
  • Müdigkeit, Schwäche, Oberbauchschmerzen
  • Gelenkschmerzen, vor allem Mittelhand-Fingergelenke des Zeige- und Mittelfingers
  • dunkle Hautpigmentierungen an sonnenexponierten Stellen, später Bronzetönung
  • Symptome einer Zuckerkrankheit (=Diabetes) wie z.B. ständiges Durstgefühl, häufiges Wasserlassen, Gewichtsverlust.
  • Impotenz, Veränderung und Ausbleiben der Monatsblutung
  • Symptome einer Herzerkrankung wie z.B. Kurzatmigkeit, unregelmässiger Herzschlag